Echnaton für Bienen

Liebe zum Detail und Blog heute in der taz

Flugloch im Bauchnabel
Flugloch im Bauchnabel

Der Bauch des Echnaton. Eine Figurenbeute entsteht. Der ägyptische Pharao ist wie für Bienen geschaffen.

Hat er doch eine eigene Kunstrichtung, den Amarnastil begründet. Wie eine Biene in Menschengestalt muten seine Formen auf den Altägyptischen Darstellungen an. In meiner Werkstatt in Buchschwabach bereite ich diese Figurenbeute für das Frühjahr vor. Sie geht in den Aischgrund. Unterhalb der Beute für die Bienen ist auch ein Raum für die Urnen zweier Hunde. Amarna und Anubis flankieren Echnaton, der Ihnen das Lebenszeichen 'Anch' vor die Schnauze hält. Gefertigt aus einem Eichenstamm hat die überlebensgroße Skulptur eine maximale Lebenszeit.

Hier erweist sich die Liebe zum Detail. Einzelne Feinheiten mit dem Schnitzeisen herausgearbeitet schaffen Zäsuren, die den Blick über die 3m hohe Skulptur zum Wandern bringt. Echnaton hält das Lebenszeichen Anch dem Hund Anubis vor die Nase. Der Augapfel wird später durch einen Bernstein ersetzt. Die Kundin erfüllt sich einen Wunsch und erlebt Freude. In einem Imkerkurs erlernt sie das nötigste Handwerkzeug, um auch später ihre Freude an den Bienen im Bauch des Pharaos zu haben.
Übrigens: ein interessanter Blog ist heute in der taz online zu lesen! Unter "ein kleines Pflanzenexperiment" geht der Autor fundiert auf die Strahlenbelastung ein, welche auch die Bienen betrifft. Ich habe an anderer Stelle selbst von meinen Befürchtungen diesbezüglich berichtet. Werkstatt für Figurenbeuten, überall dort, wo Freude an den Bienen aufkommt.