EXPO Mailand 2015

'Die Welt mit Bienenaugen sehen'. Mit dieser Erwartung bin ich, angeheizt von vielen eindrucksvollen Presseberichten aus der Heimat nach Mailand 612 km gefahren, um es zu erleben: die Welt mit Bienenaugen!

Die Enttäuschung war groß.

 

Von der Technik der 'fields of Ideas' zuerst beeindruckt, schwindet mit jedem Schritt die Begeisterung, und weicht einem immer größer werdenden Fragezeichen. Unter dem Motto 'bee aktiv' schruppen wir gemeinsam unter den taumelnden Monitoren die Pappendeckel, bis dato 'fields of ideas', bis wir endlich am anderen Ende des deutschen Pavillons ausgespuckt werden. Das 'fields of Ideas' immer noch leer, wanken wir auf die Expostrasse, wie Bienen, die gerade an einem Chemiekoktail von Bayer genippt haben.  Expo 2015, viele Blumen und (k)eine Biene. EINE echte Biene, auf dem Aussichtsplateau der Russen, das nur mühsam die Höhe des Italienischen 'Kühlschranks' unterbot. Eine Leistungsshow, bei der wir wieder nur mit dem erhobenen Zeigefinger, zerschruppt an der rauen Aussenhaut des Sidebords mitbieten. 40 Mille sagt einer unter uns, und meint damit die Kosten des Dt. Pavillons.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Popeye (Montag, 24 August 2015 18:48)

    Auch wenn es schmerzt,der deutsche Pavillon ist eine teure armselige Karikatur, hiesiger Ingenieurskunst.Mein Eindruck ist,dass mal wieder der Spieltrieb die Realität des Expothemas nicht erfasst, und auf dem Altar der Technikfetischisten geopfert wird.