Kunst und Kirche

Die Kunstbanane nimmt es gerne mit den Kirchen auf. Warum ist die Banane krumm, könnte man einmal mehr fragen, weil die Kirchtürme gerade sind könnte die Unantwort dieses mal heissen. Vom Martin-Luther-Platz in Schwabach entführt, wo sie mit 900 Blatt Schwabacher Gold überzogen wurde hat sie nun ihren Platz zwischen zwei Kirchen eingenommen. Sie könnte der Anfang eines Kunstweges sein,der vom Kulturnetzwerk Schwarzenbruck ins Leben gerufen wird. Bienen waren in der Kirche immer sehr willkommen. Da das jungfräulich von den Bienen ausgeschwitzte Wachs immer schon dem Kanon entsprach. Die Banane wiederum ist an vielen Museen weltweit als Symbol für einen Ort der Kunst von Thomas Baumgärtel an die Eingänge gesprayt. Und so schließt sich der Kreis: Kirche-Bienen-Banane-Kunst;-)
Frau Gral vom Kulturnetzwerk Schwarzenbruck ist bei der Aufstellung dabei. Als Figurenbeute ist die Banane wieder in heimatlichen Gefilden gelandet. Nürnberg/Feucht/Schwarzenbruck am Rande des Reichswaldes waren im Mittelalter die westlichsten aller Zeidlergebiete. Die Figurenbeuten sind eine Sonderform der Zeidlerei. Sie entstanden in ursprünglichen Zeidlergebieten verbunden traditioneller Schnitzkunst.